P R Ä V E N T I O N
Gesundheits- & Jugendschutz
Wir legen Wert auf Verantwortung, Prävention und Aufklärung. Mit Schulungen, Beratung und klaren Regeln fördern wir einen sicheren Umgang mit Cannabis.
Jugendschutz und gesetzliche Vorgaben haben höchste Priorität. Altersverifikation, Qualitätskontrollen und Aufklärung minimieren Risiken und schützen alle Mitglieder.
U M G A N G
Verhaltensempfehlungen für unsere Mitglieder
Diese Empfehlungen unterstützen unsere Mitglieder dabei, verantwortungsvoll, sicher und im Einklang mit dem Konsumcannabisgesetz (KCanG) zu handeln. Ziel ist die Förderung von Gesundheit, Aufklärung und gegenseitiger Rücksichtnahme. Wenn du Fragen, Sorgen oder Hilfebedarf hast wende dich bitte jederzeit an uns, oder nutze die nachstehenden Angebote. Wir unterstützen dich vorbehaltlos, vertraulich und auf Augenhöhe.

Bewusster Konsum
Konsumiere nur, wenn du dich körperlich und psychisch stabil fühlst. Vermeide Konsum bei Stress, Angst oder depressiver Stimmung. Plane regelmäßige Pausen, um dein Konsumverhalten zu reflektieren.

Häufigkeit & Dosierung
Beginne mit kleinen Mengen (Start low – go slow). Beachte THC- und CBD-Gehalt, vermeide Mischkonsum und nutze ausschließlich geprüfte Vereinsprodukte.

Jugendschutz zu Hause
Bewahre Cannabisprodukte sicher und unzugänglich für Minderjährige auf. Kein Konsum in Anwesenheit oder Sichtweite von Kindern oder Jugendlichen.

Kein Fahren oder Arbeiten unter Einfluss
Nach dem Konsum mindestens 24 Stunden kein Fahrzeug führen. Kein Konsum vor oder während der Arbeit – Rest-THC kann rechtliche Folgen haben.

Gesundheit & Selbstbeobachtung
Achte auf dein Wohlbefinden. Wenn du dich unwohl fühlst, Schlaf- oder Konzentrationsprobleme entwickelst oder der Konsum zur Gewohnheit wird, sprich mit uns oder einer Beratungsstelle. Hilfe suchen ist ein Zeichen von Stärke.

Sauberkeit & Produktsicherheit
Verwende nur Vereinsprodukte. Reinige Konsumutensilien regelmäßig, teile keine Utensilien und halte Hygienestandards ein.

Offene Kommunikation
Wende dich bei Fragen, Unsicherheiten oder Problemen jederzeit an das Vereinsteam. Wir bieten Präventionsgespräche, Informationsabende und Unterstützung im Umgang mit Konsumverhalten.

Gemeinschaft & Verantwortung
Unterstütze andere Mitglieder im verantwortungsvollen Umgang. Beobachte respektvoll riskantes Verhalten und fördere eine offene, ehrliche Gesprächskultur im Verein.
S I C H E R H E I T S K O N Z E P T E
Konzept für Gesundheits- und Jugendschutz des Cannabis Anbau Leipzig e.V.
Der Verein führt den Namen “Cannabis Anbau Leipzig”. Er hat seinen Sitz in Leipzig und wurde in das Vereinsregister eingetragen. Seither führt er im Namen den Zusatz „e. V.“. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Zielgruppe
Der Cannabis Anbau Leipzig heißt nicht nur Cannabis-Nutzer willkommen, sondern alle, die sich für eine verantwortungsvolle Drogenpolitik und den Schutz von Jugend, Verbrauchern und Gesellschaft einsetzen.
Zweck & Ziel
Zweck und Ziel des Konzepts sind Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Vereinsmitglieder sowie Sicherstellung der Einhaltung des Jugend- und Gesundheitsschutzes.
G E S U N D H E I T S S C H U T Z
Maßnahmen für den Gesundheitsschutz
Unsere Maßnahmen für den Gesundheitsschutz sorgen dafür, dass alle Mitglieder sicher und verantwortungsvoll mit Cannabis umgehen können. Von Qualitätskontrollen über Aufklärung bis hin zu Beratung und Konsumrestriktionen – wir unterstützen dich, gesund zu bleiben und Risiken zu minimieren.
1. Qualitätskontrolle
Der Verein stellt sicher, dass die angebauten Cannabisprodukte strengen Qualitätsstandards entsprechen, um sicherzustellen, dass keine gesundheitsschädlichen Verunreinigungen vorhanden sind.
2. Aufklärung & Beratung
Es werden regelmäßige Schulungen und Workshops angeboten, um Mitglieder über die potenziellen Risiken und Vorteile des Cannabiskonsums aufzuklären. Zudem wird eine professionelle Beratung für Mitglieder angeboten, die Fragen oder Bedenken zum Cannabiskonsum haben.
3. Gesundheitsüberwachung
Der Verein fördert eine verantwortungsvolle Nutzung von Cannabis und bietet Unterstützung für Mitglieder, die Probleme mit übermäßigem Konsum haben. Es werden auch Ressourcen für die Behandlung von Cannabisabhängigkeit zur Verfügung gestellt.
4. Konsumrestriktionen
Abgabeeinschränkungen hinsichtlich der Menge, um übermäßigen Konsum zu vermeiden.
5. Rauchfreie Alternativen
Der Verein fördert die Nutzung von rauchfreien Cannabisprodukten wie essbaren Produkten, Tinkturen oder Verdampfern, um die negativen Auswirkungen des Rauchens zu minimieren.
J U G E N D S C H U T Z
Maßnahmen für den Jugendschutz
Der Schutz von Jugendlichen hat für uns höchste Priorität. Durch Altersverifikation, präventive Programme, Aufklärung für Eltern und kontrollierten Zugang zu unseren Angeboten stellen wir sicher, dass junge Menschen geschützt werden und verantwortungsvoller Umgang gefördert wird.
1. Altersverifizierungen
Zur Sicherstellung, dass nur registrierte Mitglieder Zugang zum Club haben, wird ein System zur Ausstellung von Mitgliederausweisen implementiert. Diese Ausweise dienen als Zugangsberechtigung und Identifikationsmittel. Eine strenge Altersverifikation wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass alle Mitglieder mindestens 18 Jahre alt sind. Dies erfolgt sowohl bei der Aufnahme neuer Mitglieder als auch beim Betreten des Clubs. Zusätzlich wird eine Besucherliste geführt, um den Zutritt und Austritt der Mitglieder zu dokumentieren
2. Aufklärung & Prävention
Der Verein führt Programme zur Aufklärung und Prävention von Cannabismissbrauch bei Jugendlichen durch, sowohl innerhalb der Mitgliedschaft als auch in der umliegenden Gemeinschaft.
3. Erziehungsmaßnahmen
Aufklärung von Eltern über die Risiken und Schutzmaßnahmen für ihre Kinder, z.B. durch Informationsseiten und -materialien.
4. Sicherheitsvorkehrungen
Der Zugang zum Cannabisanbau und den Produkten des Vereins wird streng kontrolliert und überwacht, um sicherzustellen, dass keine unbefugten Personen, insbesondere Jugendliche, darauf zugreifen können.
5. Zusammenarbeit mit Behörden
Der Verein arbeitet eng mit lokalen Behörden und Jugendorganisationen zusammen, um die Einhaltung der Jugendschutzgesetze zu gewährleisten und gemeinsame Initiativen zur Prävention von Jugendcannabiskonsum zu entwickeln.
Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen kann der Cannabis Anbau Leipzig e.V. einen bedeutenden Beitrag zum Gesundheits- und Jugendschutz in seiner Gemeinschaft leisten
N O T F A L L
Notfall-Maßnahmen
Für den Fall, dass problematisches Verhalten oder Verstöße auftreten, haben wir klare Notfall-Maßnahmen entwickelt. Sie beinhalten Handlungsanweisungen und den Kontakt zu Beratungsstellen, um schnell und sicher reagieren zu können.
1. Handlungsanweisungen
Konkrete Anweisungen für den Fall, dass problematisches Konsumverhalten oder Verstöße gegen den Jugendschutz festgestellt werden.
2. Kontakte zu Beratungsstellen
Kooperation mit lokalen Beratungsstellen und Hilfsorganisationen, um betroffene Personen zu unterstützen.
B E R A T U N G
Beratungsstellen & Hilfsangebote in Leipzig
Vereinsansprechpartner für Prävention & Beratung
Bei Fragen, Sorgen oder Unterstützungsbedarf kannst du dich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden. Unsere Präventionsbeauftragte ist Stefanie:
SZL Suchtzentrum gGmbH
SZL – Impuls (Suchtberatung & Begleitung)
Adresse: Plautstraße 18, 04179 Leipzig
Telefon Nr.: 0341 566 2424
E-Mail: info@suchtzentrum.de
Zentrum für Drogenhilfe
St. Georg, z. B. Alternative I, II, Känguruh
Adresse: Beethovenstraße 21, 04107 Leipzig
Telefon Nr.: 0341 91356-0 (St. Georg)
Telefon Nr.: 0341 9618073 (Känguruh)
E-Mail: zfdkaenguruh@sanktgeorg.de
Jugenddrogenberatung K(L)ICK
Diakonie Leipzig
Adresse: Nikolaikirchhof 3, 04109 Leipzig
Telefon Nr.: 0341 225 29806
E-Mail: suchtberatung@diakonie-leipzig.de
Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige
Deutsches Rotes Kreuz
Adresse: Kirschallee, 04416 Markkleeberg
Telefon Nr.: 0341 35411221
E-Mail: suchtberatung@drk-leipzig-land.de
S I C H E R H E I T
Dokumentation & Überprüfung
Wir dokumentieren alle Maßnahmen, Vorfälle und Ergebnisse sorgfältig und überprüfen sie regelmäßig. So stellen wir sicher, dass unsere Konzepte wirksam sind, gesetzliche Vorgaben eingehalten werden und wir kontinuierlich verbessern können.
1. Protokollierung
Dokumentation aller durchgeführten Maßnahmen und Vorfälle.
2. Evaluation
Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung des Konzepts basierend auf Erfahrungen und gesetzlichen Änderungen.
3. Überwachung & Reporting
4. Monitoring
Kontinuierliche Überwachung des Abgabeverhaltens zur frühzeitigen Erkennung von problematischem Verhalten.
5. Berichterstattung
Regelmäßige Berichte und Analysen zur Wirksamkeit der Maßnahmen.

K O N T A K T
Wir sind für dich da
Ob Fragen, Anregungen oder Interesse an unserem Verein. Nimm Kontakt mit uns auf, wir freuen uns auf dich!
